Vermögensmanagement

Erst die Steuern, dann die Inflation. Wer will, dass sein Geld auf lange Sicht nicht weniger, sondern mehr wird, muss handeln. Es kommt dabei nicht in erster Linie auf die Summe an, die Sie investieren, sondern darauf, dass Sie frühzeitig damit beginnen. Allerdings gibt es sehr viele Möglichkeiten. Wir durchdenken diese für Sie und erleichtern Ihnen die Entscheidung. Außerdem erfahren Sie, ob Ihre bisherige Vermögensstruktur Ihren Zielen entspricht und Handlungsbedarf besteht.

Aktienfonds

Höhere Gewinnchancen mit Aktienfonds

In einem Aktienfonds werden die Aktien mehrerer vielversprechender Unternehmen gebündelt. Wenn Sie sich für Ihr Kapital höhere Gewinnchancen wünschen, kann es sinnvoll sein, Ihr Geld in Aktienfonds zu investieren. Diese Fondsart ist für Sie geeignet,  wenn Sie sich langfristig eine überdurchschnittliche Rendite wünschen, sich aber durchaus bewusst sind, dass Sie gleichzeitig an positiven oder negativen Wertänderungen der Aktien partizipieren. Aufgrund der breiten Anlagestreuung eines Aktienfonds ist diese Art der Geldanlage aber deutlich risikoärmer, als eine Direktanlage in einzelne Aktien.

Rentenfonds

Stetiger Vermögensaufbau, weniger abhängig von Börsenentwicklungen

Bei den Rentenfonds wird das Fondsvermögen in festverzinsliche Wertpapiere investiert. Festverzinsliche Wertpapiere sind zum Beispiel Pfandbriefe, Kommunalobligationen oder Anleihen. Rentenfonds sind im Gegensatz zu Aktienfonds keine Unternehmensbeteiligung, deshalb sind sie von Börsenentwicklungen relativ wenig betroffen. Wie bei einem klassischen Kredit nimmt der Ausgeber der Rentenpapiere einen Kredit beim Anleger auf, der diese Anleihen bei ihm erworben hat. Das Rentenpapier garantiert Ihnen eine festgelegte Verzinsung und eine festgeschriebene Laufzeit. In Zeiten sinkender Zinsen profitieren Sie mit Rentenfonds meist überproportional. Wenn Sie sparen und dabei stetig Erträge erzielen möchten, kann die Investition in Rentenfonds die richtige Wahl sein.

Dachfonds

Durch breite Streuung Risiken reduzieren

Dachfonds sind Investmentfonds, die das Geld in verschiedene andere Fonds investieren. Ihr  Geld wird so auf mehrere Fonds verteilt. Damit entgehen Sie der Gefahr, einen einzelnen Investmentfonds zu kaufen, welcher sich schlechter als erwartet entwickelt und reduzieren Ihr Risiko. Einige internationale Dachfonds haben gezeigt, dass sie bei geringerem Risiko erfolgreicher sein können, als die bekannten internationalen Aktienfonds. Dachfonds sind - wenn sie gut gemanagt werden - für Anleger bedeutend weniger riskant als einzelne Fonds. Wichtig ist die richtige Mischung der Dachfonds. Die einzelnen Fonds sollten sich nicht alle auf die gleichen Wertpapiere ausrichten. Außerdem sollten Sie Dachfonds immer nur für langfristige Anlageziele kaufen. Fonds die einen hohen Anteil an Aktien haben, führen meist Beinamen wie „Wachstum“ oder „Dynamik“. Fonds, die in Renten investieren tragen hingegen den Zusatz „Sicherheit“ oder „Konservativ“.

Mischfonds

Kapitalanlage mit skalierbarem Risiko

Während Aktienfonds Gelder in Aktien anlegen und Rentenfonds in festverzinsliche Wertpapiere, investieren klassische Mischfonds in beide Anlageprojekte. Bei der Investition in Mischfonds ergeben sich für Sie viele verschiedene Strategievarianten. Ganz entsprechend Ihrer persönlichen Anlagementalität. Mittlerweile existiert eine Reihe von Varianten, die ebenfalls zu den Mischfonds gehören. Diese investieren auch in Immobilien oder Rohstoffe. Das weit gefächerte Investitionsspektrum bietet Ihnen eine große Streuung des Risikos. Sind Sie eher konservativ ausgerichtet, sollten in Ihrem Portfolio risikoärmere,  festverzinsliche Wertpapiere dominieren. Bei einer chancenreicheren Ausrichtung sollten Sie verstärkt auf Anlagen mit höherem Renditepotenzial setzen. Ausgewogene Mischfonds teilen die Einlagen etwa im Verhältnis 1:1. Bei schlechter Marktlage darf die Fondsgesellschaft in einem gewissen Rahmen die Anlage der Gelder verändern. So kann sie bei fallenden Aktienkursen zu verzinslichen Wertpapieren wechseln. Bei positiver Tendenz am Aktienmarkt kann der Schwerpunkt wieder auf die Aktienanlage gelegt werden.

Immobilienfonds

Kapitalanlage in Grundstücke und Gebäude

Das Geld dieser Fonds wird hauptsächlich in Haus- und Grundbesitz investiert. Die Ausschüttung der Fonds kommt zum größten Teil aus den Mieteinnahmen der Immobilien. Vorteil dieser Fonds ist, dass Sie nicht gleich ein ganzes Haus erwerben müssen, um in Immobilien zu investieren. Ziel ist es, eine möglichst hohe Wertsteigerung der Objekte und hohe Mieten zu erwirtschaften. Aus diesem Grund werden meist gewerblich genutzte Immobilien bevorzugt. Das Fondsvermögen ist nach Lage, Größe und Art der Nutzung der Objekte bundesweit gestreut. Wie bei jedem Fonds gibt es auch hier offene und geschlossene Fonds.
Offene Fonds werden durch den Staat beaufsichtigt und müssen behördlich genehmigt werden. Sie unterliegen den Gesetzen des Wertpapiersondervermögens. Diese sind bei einer anderen Depotbank streng getrennt von Ihren eigenen Vermögenswerten aufzubewahren.
Bei einem geschlossenen Immobilienfonds ist ein Gesellschaftsanteil meist ab 10.000 EUR zu erwerben. Sind alle Geschäftsanteile verkauft, wird der Immobilienfonds geschlossen. Dadurch ist die Anzahl der Investoren begrenzt. Diese Fonds werden oft zur Finanzierung einzelner Großprojekte genutzt. Hierbei gibt es keine gesetzliche Aufsicht, denn ein Geschlossener Fonds fällt nicht unter das Kapitalanlagegesetz.

Genossenschaftsanteile

Unternehmensbeteiligung auf Basis des Genossenschaftsprinzips

Private Anleger wünschen sich immer häufiger Investitionsprodukte, die sich durch Transparenz und Mitspracherecht auszeichnen. Dabei ist nicht nur die mögliche Gewinnspanne sondern oftmals auch der Wunsch nach einer echten Wertegemeinschaft von Bedeutung. Der für Einzelprojekte benötigte Mindesteinsatz überschreitet jedoch häufig die finanziellen Möglichkeiten eines einzelnen Investors. Hier bietet sich über die genossenschaftliche Beteiligung eine ausgezeichnete Alternative. Eine Genossenschaft ist eine transparente, sicherheitsorientierte und demokratische Gesellschaftsform. Mit einer Genossenschaftsbeteiligung genießt jedes Mitglied das gleiche Mitspracherecht, unabhängig von der Höhe seiner Kapitalbeteiligung. Mit jeweils einer Stimme sind alle Mitglieder untereinander gleichberechtigt. Eingetragene Genossenschaften sind allein und ausschließlich der Förderung der Interessen und Werte der  Mitglieder verpflichtet. Auch wenn daraus folgend die Rendite nicht im Vordergrund steht, unterliegen Genossenschaften wie alle anderen Unternehmen den Gesetzen des Marktes. Um im Wettbewerb zu bestehen und die Mitglieder langfristig zu fördern, müssen sich Genossenschaften gleichermaßen betriebswirtschaftlich wirksam und marktkonform verhalten. Der genossenschaftliche Ansatz steht deshalb ganz und gar nicht im Widerspruch mit dem Erzielen von Gewinnen.

Wir empfehlen die Beteiligung an unserer nachhaltig orientierten Genossenschaft, der undefinedConsilium Erneuerbare Energien eG. Damit investieren Sie in eine inflationsgeschützte Sachwertanlage und leisten nebenbei noch einen persönlichen Beitrag zur Energiewende. Bitte beachten Sie die undefinedRisikohinweise zu dieser Unternehmensbeteiligung.

Immobilie

Immobilien als Altersvorsorge

Immobilien sind unter juristischen Gesichtspunkten "unbewegliche Güter". Dazu zählen neben Gebäuden und Bauwerken auch unbebaute Grundstücke. Ist ein Grundstück bebaut, wird das Grundstück inklusive Gebäude als Immobilie bezeichnet. Immobilien sind Geschäftsgebäude, Mehrfamilienhäuser, Einfamilienhäuser, Villen, Wohnungen oder auch Fabrikgebäude. Sie stellen einen unvergänglichen Wert dar, wenn Preis, Qualität und Lage stimmen. Dieser Wert geht dann auch durch Krisen an der Börse nicht verloren.
Der Wert einer Immobilie steigt außerdem mit den Jahren stetig. Vermieten Sie die eigene Immobilie, ergeben sich daraus wieder zusätzliche Einnahmen. Hinzu profitieren Sie von der günstigen steuerlichen Behandlung von Wohneigentum und Vermietung eigener Immobilien. Immobilien sind zudem eine gute und beliebte zusätzliche Altersvorsorge. Ist Ihre Immobilie bis zum Rentenanfang bezahlt, sparen Sie künftig Miete. Das ist so viel wert, wie eine zweite Rente. Das Wohneigentum können Sie außerdem vererben. Die 2009 in Kraft getretene neue Erbschaftssteuer hat dabei positive Auswirkungen, wenn Sie die genutzte Immobilie an Ihre Kinder oder Ihren Ehepartner vererben. Keine Erbschaftssteuer muss gezahlt werden, wenn die Immobilie vom Erben mindestens zehn Jahre lang selbst genutzt wird.
Bei der Aufnahme eines Kredits ist der Besitz einer Immobilie für Sie von Vorteil, da diese Ihrer Bank Sicherheit bietet. Bevor Sie Eigentümer einer Immobilie werden, muss der Kaufvertrag von einem Notar beurkundet werden. Anschließend erfolgt die Eintragung ins Grundbuch.

Alternative Investmentfonds

Beimischung zum soliden Portfolio

In Alternative Investmentfonds kann nur in einem bestimmten Platzierungszeitraum investiert werden. Der Platzierungszeitraum ist ein festgelegter Zeitraum, in welchem Anteile bis zum Erreichen einer feststehenden Investitionssumme verkauft werden. Nachdem genügend Anleger diesem Fonds beigetreten sind, also die Investitionssumme erreicht ist, wird der Fonds geschlossen. Somit ist der Verkauf von weiteren Fondsanteilen durch den Anbieter gestoppt. Typische Investitionsgüter sind neben Immobilien auch Schiffe, Solarparks und Windkraftanlagen. Weiterhin gibt es Alternative Investmentfonds die in Flugzeuge oder in junge erfolgversprechende Unternehmen in Form von Venture Capital investieren. Dies ist ein Markt, in dem aufstrebenden Unternehmen Eigenkapital bereitgestellt wird, um weiteres Wachstum zu finanzieren. Alternative Investmentfonds  können als Beimischung Ihr Portfolio bereichern. Der Erwerb eines Anteils an einem Alternativen Investmentfonds macht Sie letztendlich zum Unternehmer mit entsprechenden Chancen und auch Risiken. Insbesondere bestehen Risiken die den wirtschaftlichen Erfolg der einst getroffenen Anlageentscheidung teilweise erheblich beeinträchtigen bis hin zum Totalverlust des investierten Kapitals führen können. Des Weiteren birgt die Veräußerung einer Beteiligung die Gefahr wirtschaftlicher Beeinträchtigung. Diese können vor allem dadurch hervorgerufen werden, dass der Verkauf Steuerpflichten auslöst. Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Verkaufsprospekt und anderen Beteiligungsunterlagen des Emisionshauses.

Edelmetalle

Fungible Sachwertanlage mit Inflationsschutz-Funktion

Zur Gattung der (Anlage)-Edelmetalle werden neben Gold und Silber noch Platin und Palladium gezählt. Diese Edelmetalle eignen sich aus verschiedenen Gründen insbesondere auch für Privatanleger. Der wichtigste Grund ist die Eigenschaft als Wertaufbewahrungsmittel auch in extremen Krisenzeiten. Insbesondere Gold wird bereits seit mehreren Jahrtausenden als Zahlungsmittel genutzt. Es ist deshalb der Wertgegenstand mit dem weltweit höchsten Vertrauensstatus. Während Gold eher in geringerem Maße industrielle Verwendung findet (z.B. Schmuckindustrie), werden Silber, Platin und Palladium auch als Rohstoffe in Schlüsselindustrien wie z.B. Maschinenbau, Elektrotechnik und Automobilindustrie verbraucht. In jedem Fall handelt es sich um reine Sachwerte, die vor allem in unsicheren Krisenzeiten als sicherer Hafen gefragt sind. Der Grund hierfür ist vor allem die Unabhängigkeit der Edelmetalle von Währungen, Staaten und Unternehmen. Vor allem der physische Erwerb der Edelmetalle ist empfehlenswert und kann von jeder Privatperson einfach durchgeführt werden. Unter gewissen Voraussetzungen sind sowohl der Erwerb, als auch erzielte Gewinne vollkommen steuerfrei. Physische Edelmetalle sind mobile Sachwerte und jederzeit  zu transparenten Preisen (tägliche offizielle Preisfeststellung) wieder veräußerbar. Zur Diversifikation eines Anlageportfolios empfehlen wir eine Beimischung, um das Chance-Risiko-Verhältnis spürbar zu verbessern.

Bausparvertrag

Beliebtes Sparprodukt zur Finanzierung von Bauvorhaben

Der Bausparvertrag ist eine Mischung zwischen einem Sparprodukt und einem Darlehen. Nach wie vor ist der Bausparvertrag eine beliebte Form, Geld anzusparen und günstige Darlehen zu erhalten. Einen Bausparvertrag schließen Sie mit einer Bausparkasse ab. Die vertraglich vereinbarte Bausparsumme sparen Sie zu einem festgelegten Prozentsatz an. Bei Zuteilung des Bausparvertrages wird Ihnen der bis zur abgeschlossenen Vertragssumme fehlende Teil als Bausparsumme gewährt. So können sie bei Zuteilung über die volle Bausparsumme verfügen. Das Bausparen können Sie sich als Vermögenswirksame Leistung (VL) durch den Staat fördern lassen. Die Ansparzeit, die Tilgungszeit, das Mindestguthaben bei Zuteilung, eine Mindestvertragsdauer und die Abschlussgebühr bestimmt der Bauspartarif, ebenso wie den Spar- und Darlehenszins. Die Laufzeit eines Standardtarifes liegt zwischen 18 und 20 Jahren, davon sind etwa acht Jahre Ansparzeit.